
Definition von Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg
Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg ist ein Kommunikations- und Konfliktlösungsansatz, der darauf abzielt, soziale Kontakte / Bindungen und Beziehungen durch einfühlsames und respektvolles Miteinander zu gestalten.
Die GFK ist eine Haltung, die vermittelt das herausfordernde Situationen auf friedliche Weise gelöst werden können, dass alle Menschen die gleichen grundlegenden Bedürfnisse haben und dass Konflikte vor allem durch Missverständnisse auf der Verständnisebene entstehen.
Mithilfe von vier Schritten: Beobachtung (ohne Bewertung), Gefühle (wahrnehmen und ausdrücken), Bedürfnisse (erkennen) und Bitten (klar und respektvoll äußern) unterstützt die gewaltfreie Kommunikation Menschen dabei, ehrlich und wertschätzend miteinander zu kommunizieren, ohne zu bewerten oder zu verurteilen.
Ziel ist es, durch authentischen Ausdruck und empathisches Zuhören eine Verbindung herzustellen bzw. zu schaffen und in der Kooperation zu sein, so dass ein gegenseitiges Verständnis entsteht.
Definition des Giraffentraums® nach Frank Gaschler
Der Giraffentraum® nach Frank Gaschler ist ein pädagogisches Konzept, das die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg kindgerecht vermittelt. Mithilfe von z.B. Geschichten, Rollenspielen und Symbolen – insbesondere der Giraffe als Sinnbild für ein großes, mitfühlendes Herz lernen Kinder, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken sowie empathisch zuzuhören.
Ziel des Giraffentraums® ist es, den Kinder spielerisch Empathie, Selbstwahrnehmung und respektvollen Umgang miteinander näherzubringen, sie in ihrer emotionalen und sozialen Kompetenz zu stärken und ein respektvolles, friedliches Miteinander in der Kita, der Schule und im Alltag zu fördern.

Zielgruppe
Als Pädagogin richtet sich mein Angebot an alle Menschen, die in pädagogischen, sozialen oder bildungsnahen Kontexten tätig sind – also all jene, die täglich mit Kindern, Jugendlichen, Familien oder Teams kommunizieren und Konflikte konstruktiv gestalten möchten. Konkret könnten das sein:
- Erzieher:innen und pädagogische Fachkräfte in Kitas – um die Kommunikation mit Kindern und Eltern empathischer zu gestalten und die Beziehungsgestaltung in Einrichtungen positiv zu gestalten
- Lehrkräfte und Sozialpädagog:innen – für wertschätzende Interaktion im Klassenzimmer und im Kollegium und als mögliche Konfliktprävention
- Führungskräfte in sozialen Einrichtungen – zur Förderung einer gewaltfreien und kooperativen Teamkultur.
- Eltern und Interessierte – die ihren Umgang mit Kindern oder im familiären Kontext reflektieren und verbessern möchten.
Kurz gesagt: Alle, die ihre Kommunikationsweise reflektieren, empathischer gestalten und Konflikte konstruktiv lösen wollen
