Illustration eines kleinen Giraffenbabys, das neugierig hinter einem Baumstamm in der Savanne hervorschaut.

Was biete ich in einem Workshop?

Mit meinem Workshop an fünf Abenden mit 1,5 Zeitstunden möchte ich alle Menschen ansprechen, die in der Verbindung mit Ihren Kindern etwas verändern bzw. verbessern möchten.

Kinder erleben täglich starke Gefühle, Konflikte und herausfordernde Situationen und das soziale Umfeld gleich mit. Alle Bezugspersonen, ob Mama, Papa, Oma, Opa, und Geschwister sind da wichtige Vorbilder. Sie geben den Kindern nicht nur Orientierung, sondern vermitteln ihnen eine Sprache, mit der sie sich selbst und andere verstehen lernen.

In meinem Workshop lernen Sie die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation kennen und wie sie diese alltagstauglich, kindgerecht und wirksam einsetzten bzw. an die Kinder weitergeben können. Der Workshop verbindet die Haltung, das Wissen und Handlungswerkzeug – mit Raum zum Ausprobieren, reflektieren und der Übertragung in den eigenen Alltag.

 

Was die Teilnehmer:innen erwartet?

  • eine verständliche Einführung in die Grundlagen und die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation
  • einfache Übungen und Formulierungen für den Alltag
  • Reflexion der eigenen Haltung und Sprache
  • Zeit zum Austausch

Inhalte des Workshops

  • Empathisches Zuhören und begleiten
  • Bei den Kindern und sich selbst die Gefühle und Bedürfnisse erkenne und benennen
  • Klare und wertschätzende Grenzen setzen
  • Herausfordernden Situationen begleiten und moderieren

Zwischen den Abenden können die jeweiligen Inhalte im eigenen Alltag ausprobiert und verinnerlicht werden.

Mein Ziel ist es…

Sie als Vorbild zu befähigen und bestärken, damit Sie ihrem Kind / ihren Kindern Kompetenzen für ein respektvolles, empathischen und selbstwirksamen Umgang vermitteln können und so ein herzliches Miteinander entsteht.

Was ist ein Workshop?

Ein Workshop ist eine locker strukturierte Veranstaltung, die sich auf den Neuerwerb von Wissen, interaktiven Übung und praktischen Anwendung von Fähigkeiten konzentriert. Das benötigte Wissen wird z.B. durch einen Impulsvortrag von einem Moderator / einer Moderatorin vermittelt.

Die Teilnehmer arbeiten unter den Voraussetzungen der Freiwilligkeit aktiv zu einem spezifischen Thema oder einer Problematik zusammen, erarbeiten sich das Thema bzw. verschiedenen Lösungen oder entwickeln neue Ideen / Ansätzen.

Ein Workshop kann entweder mit fünf Terminen mit je 1,5 Zeitstunden mit einem Abenden in der Woche (z.B.  5 x Donnerstag) geplant sein oder am einem Samstag als ganztägiger Workshop von z.B. 09:00 bis 17:00 Uhr.

Ablauf

Einführung in die Grundprinzipien / Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation (nach Marshall Rosenberg)

  • Die Teilnehmer:innen lernen die vier Schritte der GFK kennen (Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte)
  • Förderung eines empathischen und wertschätzenden Miteinanders mit Kindern
  • Gemeinsames entwickeln von Ideen, wie diese Schritte kindgerecht vermittelt und im (pädagogischen) Alltag eingesetzten werden können

Einstieg / Aktivierung

  1. Begrüßung
  2. Vorstellungsrunde
  3. Zielklärung
  4. Ablauf

Einführung Grundlagen der GFK

  • Kurze Einführung in die gewaltfreie Kommunikation
  • Die vier Schritte: Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte
  • Unterscheidung Beobachtung vs. Bewertung
  • Relevanz und Vorteile für pädagogische / herausfordernde Situationen

Beobachtung

- Alltagsbeispiele (z.B. „Der wollte mich mit der Schaufel hauen“ / Wimmelbild) neutrale Beobachtungen (Ich sehe… / Ich höre…)
- Austausch in 2er- oder 3er-Gruppen
- Kurzes Plenumsgespräch, was war leicht bzw schwer

Gefühle erkennen

- Brainstorming der Teilnehmer:innen auf Zuruf: „Welche Gefühle kennt Ihr?“
-
Vorstellung / Klärung - Was ist ein Gefühl? (erfüllt / unerfüllt / Opfergefühle)
- Formulierungshilfen (Ich fühle mich… / Ich bin…)

Bedürfnisse

- Definition von Bedürfnissen
- Beispiele für erfüllten Bedürfnissen und Bedürfnissen im Mangel
- Übung: "sein Bedürfnis finden – durch den Raum gehen" über "das Bedürfnis stellen"

Bitte formulieren

- Unterschied zwischen einem Wunsch und einer Bitte
- "Regeln" einer Bitte
- Aufgabe: vorbereitete Sätze zum Umformulieren üben

Übertragung auf Kinder und Kita

- Vorstellung des "Giraffentraums®" nach Frank Gaschler
- Welche Rolle spielt "Empathie" in Gesprächen / Verbindungen und Beziehungen?
- Kurze Sammlung: "Wie setze ich einen ersten Schritt in meinem Alltag um?"
- Vorstellung von kindgerechten Tools (z.B. Gefühlskarten oder Emotionsmonster / Bedürfniskarten / Kuscheltier – Giraffe)

Abschluss & Transfer

Kurze Feedbackrunde / Blitzlicht
(Jede:r der möchte nennt einen Impuls, den sie/er mitnimmt oder hinterlässt ein schriftliches Feedback)

Warum ist mein Angebot als Inhouse Veranstaltung gedacht?

Ich als erfahrene Pädagogin biete Inhouse-Veranstaltungen für Kitas / Schulen und andere soziale Einrichtungen an, weil ich von den Vorteilen überzeugt bin.

Es wird lebendig, konkret und wirksam.

Bildung und nachhaltiges Lernen findet dort statt, wo motivierendes und aufforderndes pädagogisches Handeln geschieht. Die Inhalte und Methoden werden auf die Bedürfnisse des Teams und die Gegebenheiten der Einrichtung abgestimmt. Dadurch entsteht ein praxisnaher Lernprozess, der unmittelbar in den Alltag und das Arbeitsumfeld übertragen und reflektiert werden kann. Jede Einrichtung hat ihre eigene Kultur, ihre eigenen Herausforderungen und Stärken – genau daran möchte ich anknüpfen. Durch praxisnahe Methoden lernen Mitarbeitende, wie wertschätzende Kommunikation gelingen kann – im Umgang mit Kindern, Eltern und im Team.

Mein Ziel ist es, ihrer pädagogischen Arbeit zu stärken und neue Impulse zu geben.

Es geht darum Konflikte konstruktiv zu lösen, Empathie zu fördern und eine positive, respektvolle Kommunikationskultur in der Einrichtung zu stärken – für nachhaltige und gemeinsame Entwicklung. Alle Beteiligten entwickeln ein Verständnis von Haltungen, Zielen und Kommunikationswegen – ein wichtiger Schritt für eine empathische und wertschätzende Teamkultur.
Auch organisatorisch sind Inhouse-Angebote oft unkomplizierter: keine Anfahrtswege, flexible Terminplanung und Fortbildung in vertrauter Umgebung.

Petra Cordts
Pädagogin, Fachwirtin für Kitamanagement, Dozentin und Multiplikatorin